Austern: So erkennen Sie gute Qualität

Austern: So erkennen Sie gute Qualität 

Die Auster gehört auf die Karte eines jeden Gourmetrestaurants in Meeresnähe. Und gerade auf Sylt sind die Ansprüche hoch. Denn die Insel hat den Ruf, Heimat besonders schmackhafter Austern zu sein. Woran Sie frische Exemplare erkennen, erfahren Sie hier. „Sylter Royal“ lautet der Name der Austern, die auf Sylt gern verspeist und von der Insel „exportiert“ werden. Dahinter steht die eingetragene Marke der Dittmeyer's Austern-Compagnie mit Sitz in List auf Sylt – Deutschlands einzige Austernzucht. Hier bekommt man Austern mit besonders festem Fleisch, viel Jod und einem einzigartigen Charakter. Alles in allem royal eben. 

Austernzucht mit Erfolg

Clemens Dittmeyer begann 1986 mit der Zucht von Austern. Mit Erfolg. Denn seine Mollusken gelten unter Kennern als exquisit. Die Sorte stammt eigentlich aus Asien. Jetzt pflanzt sie sich munter auch im Norden Deutschlands fort. Austern sind von Natur aus, fett- und kalorienarm und besonders reich an Proteinen und Ballaststoffen. Typischerweise werden sie geschlürft und anschließend genüsslich zerkaut. So wie man einen guten Wein nicht einfach herunterkippt, so schlingt man auch Austern nicht. 

Frisch oder verdorben? Darauf sollten Sie achten

Eine gute Auster erkennt man von außen an ihrer länglichen Form und ihrem tiefen bauchigen Schalenkörper. Beim Kauf sollte sie auf jeden Fall geschlossen sein. Auch der Geruch verrät, ob die Delikatesse frisch oder schon verdorben ist – eine gute Auster duftet leicht nach Jod. Riecht sie streng, sollten Sie dringend vom Kauf absehen.

Auch die Konsistenz des Fleisches gibt Aufschluss über Frische und Qualität der Delikatesse. Das Fleisch sollte fest sein und auf keinen Fall matschig. Gute Austern wie die „Sylter Royal“ haben ein leicht jodiges und nussiges Aroma. Ein Gewicht von 70 bis 90 Gramm macht sie zum optimalen Exemplar. 

Wie Sie Austern am besten lagern

Damit Austern nicht schlecht werden, empfiehlt es sich, sie noch am Tag des Kaufes zu essen. In der Regel sind sie noch bis zu drei Tage nach dem Kauf zum Verzehr geeignet. Man muss sie nur richtig lagern: Dazu geben Sie sie in eine Schüssel, decken diese mit einem befeuchteten Tuch ab und lagern alles am besten im untersten Kühlschrankfach.