Einkaufen auf Sylt: Sonntags gibt’s nur noch Brötchen und Blumen

Ab November wird’s wieder etwas stiller auf Sylt – auch beim Shoppingbummel. Wer jetzt sonntags auf der Insel einkaufen gehen will, steht häufig vor verschlossenen Türen. Ab 1. November ist sonntags geschlossen

In der Westerländer Friedrichstraße, an deren besserem Ende (der Seeseite nämlich) auch das Hotel Miramar liegt, geht es sofort etwas beschaulicher zu – zumindest am Wochenende. Denn in der Nebensaison bleiben viele Geschäfte auf der beliebten Einkaufsmeile am Sonntag dicht. Die sogenannte Bäderverordnung schreibt nämlich vor, dass die Geschäfte vom 1. November bis 16. Dezember sonntags geschlossen bleiben müssen.

Das gilt nicht für Westerland, sondern für die gesamte Insel. Auch in Kampen, Hörnum oder List heißt es also bei Boutiquen, Juwelieren und Co: „sonntags geschlossen“. Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich Läden, die Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditoreiwaren verkaufen.

An den übrigen Tagen, also von Montag bis Samstag, ist es den Geschäftsinhabern freigestellt, wann und wie lange sie ihren Laden aufschließen wollen. Theoretisch dürften sie sogar 24 Stunden am Tag Kunden begrüßen – was aber derzeit kein Ladenbesitzer anbietet.

Öffnungszeiten an den Feiertagen

Ab dem 17. Dezember dürfen alle Geschäfte inselweit wieder am Sonntag geöffnet werden, und zwar in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. Auch an den Feiertagen gehen die Geschäfte weiter – jedenfalls teilweise: Am 1. Weihnachtstag ist überall dicht, am 2. Weihnachtstag darf von 12 bis 18 Uhr geöffnet werden, ebenso am 1. Januar.