Fastenwandern

„Na toll! Sport treiben und dann nicht mal etwas essen dürfen? Das kann doch keinen Spaß machen, und gesund ist es garantiert auch nicht.“

Diese Vorurteile sind genau so bekannt wie auch falsch! Denn „asten“ hat nichts mit „hungern“ zu tun. Wandern und fasten? Geht wunderbar und macht nicht schlapper sondern fitter! Deshalb ist es so beliebt. Und kaum ein Ort ist zum Fastenwandern so geeignet, wie die Insel Sylt. Nicht nur wegen ihrer herrlichen, ursprünglichen Natur und den atemberaubenden Aussichten, die sich hier genießen lassen. Auch die ausgezeichnete Luft trägt dazu bei, sowohl das Fasten als auch das Wandern zu einer Frischzellenkur für Körper und Seele zu machen.

Aber wie funktioniert eigentlich das Fastenwandern? Und warum ist es so gesund?

Entgiften und entspannen

Wie Sie bestimmt wissen, sammelt der Körper im Laufe der Zeit zahlreiche Giftstoffe an. Der gute Wein den wir trinken, das schmackhafte Essen, das wir genießen, aber auch das schlichte Einatmen der Stadtluft hinterlassen Spuren.

Kontrolliertes Fasten (nicht zu verwechseln mit dem einfachen Auslassen von Mahlzeiten!) führt zu einer Entgiftung und Reinigung unseres Körpers von schädlichen Ablagerungen aus den Gelenken, unserem Muskelgewebe und den Gefäßsystemen. Auch der Darm wird gereinigt und kann sich vom täglichen Verdauungsstress erholen.

Doch das ist nicht alles. Kontrolliertes Fasten sorgt für den Abbau von Fett-Reserven und lässt das Hüfgold schmelzen. Das alles beugt Krankheiten vor und stärkt das Herz- Kreislaufsystem. Auch bereits bestehende, chronische Erkrankungen können deutlich abgemildert werden: Neurodermitis, Rheuma, Gicht und Athrose sind Krankheiten, gegen die man fastend an-gehen (oder an-wandern) kann.

Kurzum: Der freiwillige Verzicht auf Nahrung ermöglicht es unserem Körper, zu entschlacken und Energie zu sparen. Bedenken Sie: 30 % unserer Kraft nutzen wir allein für die Verdauung.

Für viele Menschen ist eine Fastenkur zudem eine echte Erholung auch für den Geist, die hilft, Klarheit in schwierige und belastende Lebenssituationen zu bringen.

Übrigens: Fasten sollten Sie grundsätzlich nicht auf eigene Faust. Um Erfolge zu erzielen und seine Gesundheit nicht durch falsches Fasten zu belasten, sollte eine Heilfastenkur betreut werden. Ach ja: Keine Sorge, dass Sie gänzlich nahrungsfrei durchhalten müssen. Auch in einer Fastenkur werden Sie Nahrung zu sich nehmen. In Form von schmackhaften Gemüsebrühen, frisch gepressten Säften und aromatischen Tees.

 

Wandern und wundern

Warum – neben dem Fasten – auch noch Wandern? Ganz einfach: Weil es den Erfolg des Fastens drastisch erhöhen kannn, ohne dem Körper zu schaden. Das Wandern unterstützt den Abbau von Giftstoffen im Körper und sorgt für einen deutlich höheren Kalorienverbrauch (plus 50 %), der natürlich zu einer schnelleren Gewichtsreduktion führt.

 

Fastenwandern auf Sylt

Fastenwandern sollten Sie nur, wenn Sie gesund sind. Eine gute körperliche und psychische Verfassung sind wichtig, außerdem sollten Sie nicht auf starke Medikamente angewiesen sein.

Kombiniert mit speziell ausgesuchten und zusammen gestellten Wandertouren wird das Fasten nicht nur zum Kinderspiel, sondern auch zu einem Gruppenerlebnis der besonderen Art. In der unverbauten, herrlichen Sylter Natur mit ihrer klaren, salzigen Luft können Sie tief durchatmen, Sorgen und Nöte des Alltags vergessen, die Seele baumeln lassen. Und gleichzeitig Ihren Körper durch das Fasten und Wandern wieder richtig frisch machen, für die Herausforderungen des Alltags. Und beim Wandern selbst werden Sie sich dann wundern: Warum Sie keinen Hunger spüren, warum es Ihnen so gut geht und… warum Sie das nicht schon viel früher gemacht haben…