Nasser, grauer November: Jetzt erst recht nach Sylt!

Schon klar: warmen Sand unter den Füßen zu spüren, das ist eindeutig angenehmer als nasskalte Gummistiefel zu tragen. Für viele ist Sylt dennoch jetzt der schönste Ort von allen! Sie machen sich zwischen November und März ganz bewusst auf den Weg an die Nordsee – die raue Wildheit der Insel hat dann nämlich ihren ganz eigenen Charme.

Schon die leckeren Heißgetränke, die man jetzt überall zu sich nimmt, sind eine Reise wert. Grog, Pharisäer, Schokolade mit Rum – wem da nicht warm wird, der hat selber Schuld! Eingemummelt in eine Decke und gut versorgt mit einer Tasse Hochprozentigem wird sogar ein grauer Novemberhimmel zum Vergnügen. Lassen wir es uns einfach gut gehen: Wann ginge das besser als jetzt? Schließlich müssen wir nicht mehr ständig zwanghaft nach draußen, um das schöne Wetter zu genießen. Nicht schon früh aus den Federn springen, um den Tag möglichst vollumfassend auszuschöpfen. Ein Strandspaziergang am Tag reicht völlig aus, um den Winterblues zu vertreiben und frische Energie zu tanken. Meerblick und Möwengeschrei sind Balsam für unsere Seele, und das raue Klima regt unseren Stoffwechsel an. Verwöhnen wir uns damit!

Mehr Zeit, mehr Platz, mehr Ruhe

Anstehen beim Bäcker oder am Fischbrötchenstand? Erst mal vorbei! Wir müssen keine kostbare Lebenszeit mit langem Warten vergeuden. Im Restaurant gibt es Platz für uns, im Schwimmbad einen Liegestuhl und vor den Geschäften ausreichend Parkplätze. Wen es in die Natur zieht, startet von einem der vielen Tinnumer Reiterhöfe aus Ausritte in alle vier Himmelsrichtungen oder unternimmt in Morsum an der ruhigeren Wattseite eine Wanderung am Kliff. Die kühle und feuchte Salzluft der Insel tut unserer Haut und den Atemwegen besonders gut.

Der November auf Sylt: Für Individualisten ist er etwas ganz Besonderes. Fern von jedem Trubel eine wilde und einmalig schöne Natur erleben – und dabei zu sich selbst zurückfinden.