Starke Marke: Sylt soll noch besser vermarktet werden

Keine Frage, Sylt ist eine Marke. Das wissen vor allem diejenigen, die Produkte auf der Insel herstellen und diese mit ihrer Herkunft bewerben. Ob Salatdressing, Sekt oder Fischbrötchen – was von der Nordseeinsel kommt, wird auch ausdrücklich so gekennzeichnet. Der Name Sylt transportiert eben ein verkaufsförderndes Image: Exklusivität, Geschmack und Frische.

Aktuell versucht Sansibar-Wirt Herbert Seckler sein Glück abseits der Insel. Auf Sylt kommen täglich bis zu 3.000 Gäste in sein Restaurant „Sansibar“, das einst eine Bretterbude mit Plastikstühlen war. Eine Erfolgsgeschichte, die sich bisher am Festland nicht fortsetzen ließ. 

Sansibar-Ableger in der Stuttgarter City

Mitten in der Stuttgarter Innenstadt hat im Mai eine Strandbar mit dem Namen „Sansibar by Breuninger“ eröffnet. Klappt es vielleicht dieses Mal mit dem Durchbruch im Filialausbau? Das Logo des Sylter Strandbar-Vorbilds, die beiden gekreuzten Säbel, ziert mittlerweile immerhin allerlei Produkte, die sich abseits der Insel bestens verkaufen. Honig, Gewürze, Wein und Mode Made by Sansibar gibt es mittlerweile nicht nur in Rantum, sondern auch in Hamburg, Berlin und Köln zu kaufen. 

Neues Leitbild als Richtschnur

Ein einheitliches Leitbild der Insel existierte trotz der Stärke der Marke Sylt bisher nicht. Das soll sich nach Vorstellung von Sylt Marketing GmbH (SMG), Politik und Verwaltung ändern. Ihre Meinung ist, dass die Insel nur mit gemeinsamer Marketingstrategie und einheitlichem Leitbild für die Zukunft gerüstet ist.

Die SMG hat nun ein solches Leitbild entwickelt. Verbindliche Vorschriften für Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie gibt es nicht. Das Papier fungiert eher als Richtschnur für unternehmerisches Handeln und Marketingmaßnahmen. Es soll Sylt zur „Top-Destination in Europa machen, die natürlichen und exklusiven Lifestyle vereint“. 

Um dieses Ziel zu erreichen, geht es nach Auffassung der SMG zunächst darum, gemeinsame Missionen und Ansichten zu definieren. Sylt ist demnach

Mehr erfahren Sie auf den Seiten der SMG.