Surfen vor Sylt

Surfen ist eine Sportart, die man gerne in einem Atemzug mit Sylt nennt. Gerade das Windsurfen verliert hier niemals an Attraktivität. Dafür sogt unter anderem der Windsurf-World-Cup (23. September bis 2. Oktober).

Das Sport-Event auf Sylt

Zu diesem Top-Sport-Event kommen jedes Jahr über hundert Spitzensportler, die den Ritt auf der perfekten Welle zeigen und erleben wollen. Surfen hat auf Sylt Tradition, gerne geben die älteren Surfer den jüngeren Tipps, zeigen ihnen, wie sie mit den besonderen Strömungen und Gegebenheiten vor der Insel klar kommen.
Die Schnupperkurse der beiden Surfschulen in Westerland und Wenningstedt sind sehr beliebt, denn Surfen auf Sylt kann man (fast) immer. Da lohnt sich der Kurztrip auf die Insel ebenso, wie ein langer Sommerurlaub. Der Anfängerkurs wird an fünf Tage je zwei Stunden lang unterrichtet. Wichtig ist dabei immer das Trockentraining, bei dem der Schüler lernt, wir man sein Gleichgewicht verteilt, wie man sich auf dem Board bewegt und natürlich auch, wie ein Surfbrett überhaupt zusammengebaut wird. Und erst dann geht’s in Wasser.

Stehen lernen auf dem Wasser

Die Surfschüler lernen im sogenannten „Stehgewässer“, der Blidselbuch vor List, wie die richtige Bein- und Fußstellung einzunehmen ist. Toll: Auch bei stärkerem Wind ist diese Anfängerbuch geschützt. Vom breiten Sandstrand können Familie und Freunde zuschauen – ein schönes Erlebnis für den angehenden Surfer und die Begleiter.
Der Surfer muss aber auch wissen, wie man sich auf dem Wasser verhält. Was muss ich tun, wenn ein Segelboot sich nähert, wie verhalte ich mich, wenn andere Surfer meinen Weg kreuzen? All diese Fragen und auch das Thema Umwelt- und Gewässerschutz klären die Surflehrer im Theorie-Unterricht. Besonders gut ist eine Surfschule immer dann, wenn die Anfänger nach dem Unterricht die Prüfung des VWDS (Verband Deutscher Windsurfing- und Wassersportschulen) ablegen muss. Mit dem „Surf-Führerschein“ kann dann der Surf-Urlaub erst richtig losgehen.

Wer sein Wissen nun vertiefen will, kann in einem Fortgeschrittenen Kurs das Gelernte noch vertiefen und praktische Erfahrung sammeln. Übrigens bieten die Surfschulen Boards und Anzüge zum Mieten. So kann man sich erstmal an den Surfsport herantasten und für sich das optimale Brett finden.

Surfen heißt heute aber auch, dass es eben nicht nur das klassische Wellenreiten gibt. Auf Sylt ist das Kiten sehr gefragt. Der Surfer ist dann mit einem Brett unterwegs, das so kurz und breit ist wie ein Snowboard. Um seine Hüfte trägt er einen breiten Gurt, an den er den Kite-Schirm (eine Art Drachen) festmacht. Vom Wind wird der Kitesurfer so rasant über die Wellen getragen, hohe Sprünge und tolle Kunststücke begeistern bei dieser Sportart den Sportler und den Zuschauer gleichermaßen.

Kids auf Surfbrett

Alle Jungen und Mädchen, die lernen wollen auf den Sylter Wellen zu reiten sollten sich den 14./ 15. August schon mal merken. Dann findet das 5. Surf Camp für Kinder von 8-14 Jahren statt. Möglich wird dieses kostenlose Camp nur durch die Spenden der Gemeinde Rantum, zwei Surfmagazinen und etlichen anderen Förderern. 30 Kinder lernen hier von erfahrenen Surfer alles, was für diesen Sport notwenige ist. Kniffe + Tricks natürlich genauso, wie Informationen zur optimalen Ausstattung. Das Sportevent für von zahlreichen Strand-Aktionen für die gesamte Familie begleitet. Wer mitmachen will, sollte sich ab Anfang Mai ganz schnell per E-Mail unter office.germany@billabong.tm.fr anmelden.

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