Sylt ist und bleibt im Trend

Haben Sie es auch schon gemerkt, Sylt wird immer beliebter. Und: Immer mehr Lebensmittelhersteller haben ein Sylt-Produkt. Milch, Käse, Bonbons, Tee-Spezialitäten, Fisch-Feinkost, Wein, Gewürze und auch die Modebranche springt auf diesen Trend auf. Die Zeiten, in denen nur der schwarzen Sylt-Aufkleber auf den Autos der Urlauber zu sehen ist, ist längst vorbei. Heute holt man sich Sylt nach Hause, wann und in welcher Form man mag.

Sylt im Direktanflug

Urlauber aufgepasst: Die Lufthansa bietet bereits ab Ende März/Anfang April erste Direktflüge nach Sylt an – immer zum Wochenende. Gestartet wird in München und Frankfurt/Main. Ab Mitte April geht’s mit Air Berlin wieder los – per Direktflug steuern die Flieger die traumhafte Nordseeinsel Sylt an. Von Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart sowie Frankfurt/Main kann man so direkt an die Nordsee fliegen. Übrigens geht’s an mehreren Tagen ab Hamburg mit Sylt Air und Hamburg Air ab Mitte April auf in den Urlaub an der Küste. Toll: Im letzten Jahr wurden auf der Insel 210.275 Passagiere gezählt.

Der Autozug wird billiger

Für viele Sylt-Urlauber ist die Anreise mit dem Autozug schon Tradition und somit das wiederkehrende „Muss“ der Ferien. Für diese Reisende gibt es eine gute Nachricht: Der Autozug wird günstiger. Der Grund: Die Bahn AG  wurde durch das Oberverwaltungsgericht Münster verpflichtet, die Nutzungsbedingungen für die eigenen Autoverlade-Stationen in Westerland und auf dem Festland (Niebüll) offenzulegen (AZ 13 B 1818/109). Nun haben private Bahn-Unternehmen die Chance, ihren Einstieg in den Pkw-Transport nach Sylt  zu prüfen und sogar einen besseren Preis anzubieten. Denn: Die Nord-Ostsee-Bahn, die bereits Personenzüge von Hamburg nach Sylt schickt, hat großes Interesse am Auto-Transport. Geklagt hatte die Bundesnetzagentur, die eine Einsicht in die Daten der Bahn haben wollte. Erwartet wird nun, dass die Bahn günstigere Preise anbietet, um die Konkurrenz vom Gleis fernzuhalten.

Zyprische Fähre nach Sylt

Na da sollten sich die Urlauber aber die Augen reiben – die Syltfähre, die die Insel mit der dänischen Insel Romö verbindet hat nun die Flagge Zyperns am Heck. Der sogenannte „SyltExpress“ gehört trotz der neuen Flagge weiterhin zu Flensburger Förde Reederei Seetouristik (FRS). Die musste wegen schwindender Fahrgästezahlen das Unternehmen umstrukturieren und sogar acht der 35 Mitarbeiter entlassen. Unter der neuen Flagge ist die Reederei nun flexibler im Bereich des Personaleinsatzes, das ist ganz besonders in der Hochsaison wichtig. Die Sylt-Fähre pendelt ab Mitte März werktags sieben Mal, am Wochenende fünf Mal zwischen den Ferieninseln. Urlauber werden durch spezielle Marketing-Aktionen belohnt – das gilt z. B. für die Ticketbuchung online.