Sylt-Urlaub 2010: die Insel freut sich auf Sie

Natürlich ist Sylt schön. Wahrscheinlich ist Sylt sogar wunderschön. Sylts Schönheit erstrahlt am besten bei konstantem Sonnenschein.

2010: Sonne satt auf Sylt

Bevor man sich im Sylt-Urlaub 2010 an den Freuden der Insel delektieren will, sollte man dem Wettergott ein Dankesopfer bringen: Der hat Sylt nämlich ganz viele Zehnerkarten Sonnenstunden geschenkt – gut 1700 sind es im Jahr, 150 Stunden oder sechs komplette Tage mehr als im beklagenswerten Rest der Republik. Wahrscheinlich hat sich der große Lenker im Himmel etwas dabei gedacht, als er der Insel ihr ungewöhnlich flaches Relief zuwies – der höchste natürliche Punkt der Insel ist die „Uwe-Düne“ im Südwesten Kampens mit sagenhaften 52 Metern. An soviel Flachheit können sich Wolken kaum stauen, und sobald ein paar versuchen, doch so etwas wie eine Wolkendecke zu bilden – kommt der sprichwörtliche Sylter Wind und bläst ein Sonnen-Loch.

 

Sylter Strandolympiade

Wenn also das Wetter das wichtigste Urlauber-Highlight ist, erfreuen sich auch die Einheimischen an den legendären Stränden der Insel. Die Insel bietet in dieser Hinsicht etwas für jede Seelenverfassung: Der „Fun-Beach Brandenburg“ in Westerland ist eher das Refugium kraftvoller junger Menschen. Wer im Sand Fußball spielen möchte oder auf einem der zahlreich bereit gestellten Plätze Volleybällen nachhechten will, findet hier jedenfalls eine Menge Gleichgesinnte. Freitag nachmittags gegen zwei Uhr nachmittags wird hier allwöchentlich die Strandolympiade eröffnet – dann gibt es noch viel mehr Disziplinen, in denen sich junge Gladiatoren bewiesen können.

 

Sylt bietet Großes für kleine Gäste

Sylt-Urlaub 2010 – das heißt natlich auch “Sonne satt”. Nach Hörnum sollte gehen, wer sich norddeutsch-traditionell in der Sonne aalen will – denn hier thront im Hintergrund der große rot-weiße Leuchtturm. Das Bauwerk kann man auch besichtigen, allerdings nur nach Voranmeldung. Außerdem geht der Strand in Hörnum zur Wattseite hinaus, die See gibt sich hier ganz handzahm, sehr zur Freude von Eltern mit kleineren Kindern. Auch in Wennigstedt können kleine Kinder Großes am Strand entdecken: Ein voluminöses Spielschiff warten auf die jüngsten Gäste. Achtung, das Schiff ankert am Nordende des Strandes, von dem aber auch der ganze Rest durchaus wiederholte Besuche lohnt.

Am Lister Weststrand im Norden der Insel können sich alle treffen: In der ganz und gar ursprünglichen Dünenlandschaft können sich Gestresste ganz vorzüglich auf ein Schläfchen im Sand verstecken – und, wenn die Erholung in den Körper gefahren ist, kann er sich zu den adoleszenten Menschen gesellen. Die dürfen nämlich am extra ausgezeichneten „Jugendstrand“ sich so laut vergnügen, wie sie können.
Wen es nach ein bisschen Promi-Fleischbeschau kann sich Richtung Rantum begeben, dort tummeln sich an Stränden wie der „Oase zur Sonne“, „Samoa“ oder „Sansibar“, Menschen, die man schon einmal im Fernsehen gesehen haben könnte – natürlich nicht in Badehose. In Kampen hatte die „Buhne 16“ lange Zeit als Celebritybeach weg. Heute ist man dort erheblich egalitärer: Der Vorstandsvorsitzende und der Serienstar-Held unterscheiden sich vom badenden Handwerker nur noch marginal – jedenfalls in Strand-Outfit und ohne goldenes Geschmeide.

Abends aber, wenn die Sonnenbrände glühen und die Wasserflaschen bis auf den letzten Tropfen geleert sind, lohnt noch ein Gang zum Roten Kliff: Von hier aus kann man das Meer am komfortabelsten beobachten – die extra dort aufgebaute Plattform kann nicht nur von Kindern, sondern auch von Rollstuhlfahrern locker erklommen werden. Sylt-Urlaub 2010, die Insel freut sich auf Sie.